mit Zossens Entwicklung?

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FNP Begründung 30_10_2013 (4,9 MB)

FNP_Zossen_Entwurf_28_10_2013 (2,2 MB)

Eine Stadt muss sich entwickeln. Sie muss sich geplanten Änderungen der anwohnenden Gemeinden und bekannten Projekten anpassen (wie beispielsweise dem Großflughafen). Entsprechend werden vom Landkreis und den Regierungsministerien Prognosen in Auftrag gegeben, die einschätzen wie bspw. das Bevölkerungswachstum aussieht.

Aus diesen und vielen weiteren Daten wird dann ein sogenannter Flächennutzungsplan erarbeitet, der die Gemeinde auf die vermutlich kommenenden Gegebenheiten bis 2030 vorberereitet.

Der Flächennutzungsplan enthält die Vorstellungen und Planungsabsichten der Stadt für die nächsten 15 Jahre, also bis 2030.

In ihm wird u.a. angegeben, wo Bauland ist, welche Gebiete für das Gewerbe vorgesehen sind und was landwirtschaftliche Flächen sind.  Er wird von der Stadtverwaltung, den Ortsbürgermeistern und dem Planungsbüro erarbeitet und dann als Entwurf zur Einsichtnahme für die Bürger ausgelegt. In Zossen ist das die einzige Möglichkeit, auf den Flächennutzungsplan Einfluss zu nehmen.

Für unseren Landkreis gehen die offiziellen Prognosen von einem Rückgang der Einwohnerzahl um 9-15% aus. Laut dem zur Zeit ausliegenden Flächennutzungsplan scheint Zossen jedoch von einem jährlichen Zuwachs von 1% auszugehen.

Es werden neue Wohngebiete für die Großgemeinde mit ca. 753 Wohneinheiten auf knapp 60ha Fläche ausgewiesen. Davon entfallen ca. 30% allein auf Dabendorf.

Die durch den Bürgerwillen legitimierte und von den Stadtverordneten versprochene innerörtliche Bahnquerung in Dabendorf ist nicht möglich, wenn die Ausweisung wie vorgesehen stattfindet. (Lesen Sie HIER weiter).

Es ist eine Verfünffachung der Gewerbegebiete allein in Dabendorf vorgesehen, die dem BBI-Faktor Rechnung tragen sollen, also der Hoffnung, dass der Großflughafen doch noch fertig wird. Doch schauen wir in die Nachbargemeinden, die dichter am Flughafen liegen, ebenfalls einen geringen Hebesatz (Schönefeld) haben und eben soviel oder mehr Freiraum für Gewerbeflächen planen und schon zur Verfügung stellen, bleibt die Frage, ob Zossen tatsächlich so viel vom Kuchen abbekommen wird.

Ist der Flächennutzungsplan jedoch ersteinmal erstellt und abgewinkt, können wir keinen Einfluss mehr nehmen.

Schauen Sie sich deshalb genau an,

  • ob Ihr Wohnumfeld so bleibt, wie Sie glauben.
  • Schauen Sie, wo Windräder und Schießplatz geplant sein könnten.
  • Oder ob Ihr „unverbaubarer Blick“ vielleicht doch in nächster Zeit Ausblick auf neue Häuser beschert.

Wenn Sie nicht einverstanden sind, haben Sie nur noch bis zum 17.12.13 um eine Stellungnahme dazu abzugeben.

Wir fordern:
Bürger müssen mit entscheiden können, wenn es um die Zukunft Zossens geht!

Hierfür stehen wir: Bürgerliste Zossen!