Stellen Sie sich mal vor…

Frieden istEine junge Frau übernimmt die Geschäfte eines finanzschweren Vereins. Sie erschließt geschickt kurzfristige Geldquellen und fühlt sich wohl in der Anerkennung, die ihr als Frau entgegengebracht wird.

Anerkennung, Geld und Macht

Sie hat Blut geleckt und will mehr und höher und größer. Sie plant Leuchttürme und Denkmäler für sich und beginnt zu bauen, bis sie merkt, dass ihr ganzes Geld dafür nicht reichen wird. Die Banken sind nicht länger bereit, Kredite zu gewähren und die schon seit langem bekannten anfallenden Abgaben und Steuern kommen wie Weihnachten (also absolut überraschend)  auf sie zu. Menschen beginnen, ihr Vorgehen kritisch zu diskutieren und machen Gegenvorschläge, um die Gelder langfristig sinnvoll einzusetzen. Die Frau empfindet das als Frechheit, schließlich ist sie hier verantwortlich.

Streitigkeiten bis aufs Blut

Also beginnt sie zu streiten, heftig und mit allen Mitteln, versucht die Menschen daran zu hindern, ihre Ideen zu verbreiten. Sie will das tun, was sie allein als richtig ansieht. Das Geld wird in Streitigkeiten gesteckt mit vielen Personen und Einrichtungen. Da bleibt einfach wenig Zeit, um sich um die langfristige Entwicklung zu kümmern, die mit dem Geld eigentlich geplant war.

Streitigkeiten führen zu Machtverlust und das ist etwas, mit dem die Frau überhaupt nicht zurechtkommt. Kollegen wenden sich von ihr ab und der damit einhergehende Kontrollverlust ist für sie unerträglich. So kommt es wie es kommen musste: Die gut gemeinte Initiative bleibt auf halbem Wege stecken, der Bau geht nicht voran und beim nächsten Blick aufs Konto kommt der große Schreck: Das Geld ist nicht mehr da. Die Bank zu keinem weiteren Schritt bereit. Was also tun?

Die anderen sind immer schuld…

In ihrer Verzweiflung greift sie zu einem Mittel, dass schon während der Streitigkeiten immer wieder geholfen hat: Andere sind schuld! Natürlich müssen andere schuld sein. Es kann schließlich nicht angehen, dass sie Abgaben zu zahlen hat, wo sie doch so viel noch bauen will. Wenn sie die nicht zahlen müsste, dann wäre doch alles gut!

Und die anderen Menschen, die sind natürlich auch schuld. Immer wollen die was anderes als sie. Wenn man das nur geschickt genug anstellt, dann wird sich auch die Öffentlichkeit blenden lassen. Sie muss ja nicht sagen, dass die letzte Entscheidung immer bei ihr liegt, weil sie zum Glück aus ihrer guten Zeit noch viele treue Gefolgsleute hat, die tun, was sie sagt. Mit ihnen hat sie die Macht. Man kann also wunderbar immer so tun, als wären die anderen schuld daran, dass Projekte nicht fertig werden. Die Öffentlichkeit hält sie für dumm genug, das nicht zu verstehen.

Ändern wird sich was, wenn die Leidtragenden reagieren…

So wird sie weitermachen in ihrem Leben. Zwar ohne Geld in einem Verein, der angetreten war, die Menschheit zu retten, dafür aber mit viel Einfluss und Ideen auf und für die, die immer noch hoffen, ein Stück vom Kuchen abzubekommen.

schuldemo1kleinWo das enden wird, ist momentan nicht absehbar, ob man sie stoppen können wird, ist offen.

Stellen Sie sich das mal vor. Was würden Sie tun, wenn das Wirklichkeit wäre?

 

 

 

PS: Dies ist natürlich eine vollkommen frei erfunden Geschichte. Zufällige Ähnlichkeiten mit real lebenden Personen sind unbeabsichtigt und rein zufällig.